Der Fernseher der Zukunft Teil 1

Fernsehen macht dumme Menschen dümmer und schlaue Menschen schlauer. Das ist bekannt und auch wenn ganz viel übers Fernsehen geschimpft wird, muss man eigentlich ehrlich sein, denn es gibt da ein verdammt gutes Programm. Leider sind die guten Sendungen aber meist versteckt, denn entweder laufen die auf den Spartensendern oder nach 23 Uhr. Damit kommen wir schon einmal zum Grundproblem, denn wenn man mal Zeit hat, dann will man auch etwas vernünftiges schauen. Das bedeutet, man will etwas von einer Festplatte, aus einer Mediathek oder eine Blue Ray schauen. Leider bieten weder die heutigen Sender noch die Geräte dies vernünftig an.

Schauen wir uns zuerst einmal die Sendungen an. Was will man den sehen? Es gibt heute wirklich hochwertige Serien, z.B. 24, Breaking Bad oder Game of Throwns aber man kriegt sie erst Monate nach der US Ausstrahlung serviert und dann auch noch wochenweise gesendet. Ich will jedoch die Serie auf einmal haben und zwar alle Folgen um dann ohne Cliffhanger und Werbeunterbrechungen die Serie am Stück zu schauen. Zum Glück reagieren Sender u.a. Sky inzwischen und zeigen einige Serien einen Tag später im Originalton oder schalten mehrere Folgen am Stück übers Wochenende. So kann man seinen Rekorder gut programmieren und hat schnell alle Folgen. Die Mediatheken sind leider keine Alternativen, denn sie vergessen Sendungen. Warum ich GEZ zahle und die Sendungen nach zwei Wochen weg sind, werde ich nie verstehen. Dazu kommt das mangelnde Empfehlungswesen der Programmführer. Der Fernseher sollte wissen, was ich wann geschaut habe und könnte mir dann entsprechend vorschlagen, was ich sonst noch sehen sollte. Wäre es nicht wunderbar, wenn der Fernseher mir sagt: “Hallo Andreas morgen um 20:15 Uhr kommt eine NEUE Folge von Two and a half Men, die hast du noch nie gesehen. Du hast bisher alle Folgen gesehen, daher willst du bestimmt die neue sehen”. Natürlich sollte er sie aufzeichnen, falls ich nicht da bin. Das weiss der Fernseher, der hat nämlich ein Gedächtnis.

Natürlich sollte es auch Erinnerungen geben. “Diese Reportage hast du schon am 24.März 2009 gesehen”, wäre eine tolle Info. Vom ganz normalen Social Networking und Empfehlungen brauch ich wohl erst gar nicht schreiben. Damit kann ich dann auch gute Statistiken erstellen und meine Sehgewohnheiten messen und analysieren. Welchen Schauspieler sehe ich oft, welche Sportart und welchen Sender?

Das alles geht natürlich nicht ohne Internet, aber zur Hardware des neuen TV Geräts schreibe ich morgen mehr.

 

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