“Mit dem Zweiten schläft man besser” oder wie JBK bei Twitter scheitert

Ich bin wahrhaft kein großer Twitter-Fan. Ich habe es selbst ausprobiert und es für unwichtig empfunden. Allerdings musste ich diese Aussage später korrigieren, da ich den Parteikampf der Piratenpartei auf Twitter verfolge und dort unglaublich viele Informationen zur Medienkompetenz bei Politikern, zum Zugangserschwerungsgesetz oder zur Vorratsdatenspeicherung erhalte, die ich nie im Web so kompakt gefunden hätte. Seitdem sehe ich Twitter in einem ganz anderen Kontext und kann auch nachvollziehen, wie die Informationsverteilung in Krisengebieten über Twitter ablaufen könnte.

Johannes B. Kerner hat anscheinend eine andere Meinung dazu und präsentierte sie in seiner Sendung.

Ich finde es einfach unglaublich, wie ein ausgebildeter Journalist über ein modernen Informationskanal so berichten kann. Herr Kerner hat sich anscheinend vor der Sendung fast gar nicht über Twitter informiert und seine peinliche Medienkompetenz präsentiert er einem “Millionenpublikum”. Man kann zu Twitter eine Meinung haben und in der Tat darf man dem Medium nicht trauen, aber dies ist internetweit bekannt. Wer glaubt, dass der Twitter Account von Harald Schmidt wirklich von Harald Schmidt ist, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Aber Twitter ist eine unglaublich schnelle sehr gute Informationsquelle, deren Bedeutung noch nicht annähernd “erforscht” ist. Versucht einmal einen Flashmob per Flyer zu organisieren und ihr wisst was ich meine.

Entdeckt habe ich das alles bei Basic Thinking und da solltet ihr auch noch einmal reinschauen.

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