Mega Content Transformation with Open Source Educational Content Project eLML

So hiess der gemeinsame Vortrag von Joel Fisler (Vortrag PPT 3,2 MB) von der Universität Zürich und mir (Vortrag PPT 1,1 MB) auf der Online Educa in Berlin. Ich habe schon öfters von eLML (eLessons Markup Language) geschrieben und das wir bei oncampus unsere E-Learning Content Struktur auf eLML umstellen wollen. Den ersten Teil der Zusammenarbeit haben wir nun in Berlin vorgestellt. Es ist uns inzwischen gelungen, ein gemeinsames XML-Model zu entwickeln, was Zürich als auch oncampus gemeinsam benutzen. Das Layout ist inzwischen auch fertig und der PDF-Prozess ist sogar schon produktiv. Probleme bereitet uns allerdings der Editor. Zürich entwickelt den Firedocs Editor, der aber noch in einer Beta-Version ist. Wir bei oncampus favorisieren hier eher Open Office, aber da müsste das Plugin weiterentwickelt werden (ich hab dazu eine Diplomarbeit ausgeschrieben, wer Interesse hat, einfach bei mir melden).

Wer eLML einsetzen will, hat Interesse an “High Content”, d.h. er muss eine Menge Zeit und Geld investieren. Die meisten Projekte, Dozenten bzw. Institute haben dies nicht, daher müssen Partner gefunden, die den gleichen Content benutzen wollen.

Three Tiers Content Pyramide by Clive Shepherd

Three Tiers Content Pyramide by Clive Shepherd

Hier spricht man dann von Reusable Content oder auch Shareable Content. Dies ist ein sehr ehrenvoller und logischer Ansatz, der aber zutiefst den alten Lehrmethoden widerspricht. Ich zitiere hier mal ein Satz, den ich irgendwo mal gehört habe:

“Lieber benutzt ein Professor die Zahnbürste eines anderen Professors, als seine Skripte!”

Das dies auch anders geht, sehe ich jeden Tag bei der Virtuellen Fachhochschule. Wir produzieren einmal, und jeder Verbundpartner (6 Hochschulen) setzt die Kurse fast unverändert ein. Daher können wir diesen “High Content” mit eLML auch kostendeckend produzieren. Das dies immer noch die Ausnahme ist, hab ich auch wieder mal bei der Online Educa gesehen, obwohl sehr viel über Repositories und Digital Market Places gesprochen worden ist. Leider wird diese Idee noch zu wenig umgesetzt, man merkt aber, dass die jüngere Generation von Dozenten sehr viel aufgeschlossener ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.