5.500 Euro pro Studierendem pro Jahr

Das sind die offiziellen Zahlen, wenn man sich einmal die Mühe macht und den Hochschulpakt einmal genauer anschaut. Um den doppelten Abiturjahrgang abzufangen, wurden vom Bund Extramittel in Höhe von 565,7 Mio. für vier Jahre (2007-2011) bewilligt und die Länder sollen je nach Schaffung von Studienplätzen, die gleiche Summe beisteuern. Das ergibt dann bei einer Wachstumsquote von 40.000-60.000 neuen Studienplätzen ca. 5.500 Euro pro Jahr pro Student. Ist das genug oder viel?

Zum Vergleich:

2003 hat jeder Studienplatz im Durchschnitt 7.170,- gekostet und ein Medizinstudienplatz kostet sogar 28.000,- Euro pro Jahr. Jetzt kann sich jeder selbst Gedanken machen, was der Bundesregierung die Bildung wert ist, wenn man mal diese 1,2 Milliarden vergleicht, mit den 28 Milliarden was die Unternehmenssteuerreform dem Bund kostet.

Quelle: Nachdenkseiten (http://www.nachdenkseiten.de/?p=3400)

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